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Projektwettbewerb Freiburgstrasse 139e

Bern

abgeschlossen

2025

Verfahrensleitung: Hochbau Stadt Bern

Wie kann ein Wohngebäude mit rund 30 attraktiven und kostengünstigen Wohnungen mit möglichst geringem, ökologischen Fussabdruck und gut nutzbaren öffentlichen und privaten Aussenräumen an anspruchsvoller Lage einen Mehrwert für das Quartier schaffen? Wie lässt sich der Zielkonflikt zwischen Ökologie und Ökonomie angemessen lösen?

Team:

- in Zusammenarbeit mit Barmettler Architekten GmbH

- Appert Zwahlen Partner AG (Landschaftsarchitektur)

- holzprojekt AG, Bern (Holzbauingenieur)

- ingenieurzentrum riederer&partner gmbh (Gebäudetechnik)

- Brunner Architektur-Modellbau, Thun (Modellbau)

... 00 Projektwettbewerb ...

Visualisierung der Hauptfassade zum Wendeplatz mit Gemeinschaftsraum und Eingangshalle

Konfrontiert mit den sehr unterschiedlichen Gegebenheiten des Ortes, soll sich der Neubau verstärkt als Solitär in der hinterhofartigen Umgebung situieren. Die städtebaulichen Bezüge zum Heller-Hochhaus, welche durch die definierten Baulinien gegeben sind, werden im Gebäudevolumen durch das geschickte Abdrehen der Balkonschicht bewusst abgewandelt. Die eigenständige Geometrie und die filigranere Ausformulierung der vertikal gestapelten Aussenräume brechen das Volumen in den Gebäudeecken auf und lässt das Gesamtvolumen höher wirken. Durch das Abdrehen einzelner Fassadenflächen wird das sonst sehr flach und massig wirkende Gebäudevolumen weiter unterteilt und erhält in seiner Erscheinung einen vertikalen und im Kontext seinen eigenständigen Ausdruck.

Handskizze des Aussenraums mit dem Neubau vom Fussweg aus im Süden
Modellbilder mit dem Neubauvolumen

Die Fassade des Holzbaus wird mit hochformatigen hellgrauen Faserzementplatten verkleidet, welche die vertikale Erscheinung des Gebäudes weiter unterstützt. Die in den Ecken des Volumens angeordneten Balkone türmen sich als eigen ständige Metallkonstruktion auf und verleihen dem Volumen mit den hellgelben Markisen eine lebendige Ästhetik, welche Raum zur Aneignung zulässt.

Handskizze des Aussenraums mit dem Neubau vom Fussweg aus im Norden
Situationsplan
Regelgeschoss

Durch die eingefügte Gangschicht zwischen Nasszellen und Zimmern kann der Wohnungsspiegel mit geringfügigen Anpassungen verändert werden und lässt so geschossweise unterschiedlichste Wohnungskonstellationen zu. Da Schlaf- und Badzimmer jeweils gegenüber liegen, verändert sich auch die Verteilung der Nasszellen je nach Wohnungsgrösse. Durch Weglassen der Trennwand im Gangbereich sind mit der Vorgeschlagenen Struktur auch Grosswohnungen möglich, die bei Bedarf in den Wohnbau integriert werden können.

Wohnungsmix wird über flexible Gangschicht organisiert
Innenraumvisualisierung
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